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500 Jahre Reformation
Heimat-Jahrbuch
Osnabrücker Land 2017

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Als Vertreter öffentlicher Belange nahm der Niedersächsische Heimatbund NHB an der Antragskonferenz am 15.09.15 in Oldenburg teil. Im Vorfeld wurde die Versammlung von einer pfeifenden Demonstrantengruppe aus Garrel begleitet.

Herr Bernhard Heidrich vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems moderierte. Die Versammlung war von vielen Vertretern der betroffenen Kommunen und von Vertretern öffenlicher Belange gut besucht. Das Vorhaben und die weitere Entwicklung wurden eingehend erläutert. Die aktuellen Plan- Unterlagen sind im Internet unter www.380kv-ccm.niedersachsen.de einsehbar.

Die Energiewende ist inzwischen weitgehend akzeptiert in Politik und Bevölkerung. Erneuerbare Energie ist angesagt,
weg von den Risiken der Kernkraftwerke und weg von den klimaschädlichen Abgasen konventioneller Kohlekraftwerke.

Der Bedarf der im Netzentwicklungsplan 2013 gelisteten und von der Bundesnetzagentur bestätigten 380 kV Leitung “Conneforde - Cloppenburg - Merzen” blieb in der Versammlung unbestritten.

Das "Wie" und "Wo" war Thema der zahlreichen Wortmeldungen. Diskutiert wurde vor allem die Wertung der verschiedenen Raumwiderstände und damit die Abstände zu Naturschutzgebieten, zu Wohngebieten und Einzelhäusern (generell 400 m bzw. 200 m). "Generell" ist so zu sehen, dass in begründeten Fällen von den Mindestabständen abgewichen werden kann (und soll).
Auch Brutgebiete von Vögeln und Vorkommen von Gastvögeln wurden berücksichtigt.

Weltweit sind noch keine statistisch belastbaren Unterlagen über das Betriebsverhalten von 380-kV-VPE-Kunststoffkabeln verfügbar. Für die Berücksichtigung von Teilerdverkabelungen sind (waren bis dato) die gesetzlichen Voraussetzungen noch nicht gegeben. Für die Trassenführung um Oldenburg könnte dies evtl. eine Option sein, denn als Pilotprojekt für eine Teilerdverkabelung ist die Maßnahme insgesamt vorgesehen. Nachdem der erforderliche Platzbedarf für den Übergang von Freileitung auf Kabel, jeweils ca. 0,7 ha, und die in der Bauphase und danach auf Dauer erforderliche Breite der Kabeltrasse (ca. 50 m) vorgestellt wurden, war dieses Thema schnell aus der Diskussion.

Die weitere Diskussion um die Trassenkorridore war seitens der Kommunalvertreter weitgehend vom "St. Florians Prinzip" bestimmt. Zum Beispiel verlangten Vertreter aus westlich gelegenen Gemeinden die Prüfung eines Trassenverlaufes entlang der Autobahnen A1 und A29, auch wenn dadurch die Gesamtlänge um 20 % zunimmt. Dies sahen Vertreter aus dem Landkreis Vechta ganz anders.

Ein meines Erachtens wichtiger Aspekt blieb während der Antragskonferenz außen vor: Die Bündelung mit vorhandenen Leitungen der Übertragungs- und Verteilernetze und dem dadurch evtl. möglichen Rückbau älterer Versorgungsleitungen 220 kV und 110 kV. Im Untersuchungsrahmen zum Raumordnungsverfahren wird vom Amt für regionale Landesentwicklung auf Grund unserer Hinweise, die wir zum Niedersächsischen Heimatbund als anerkannte und beteiligte Naturschutzvereinigung gaben, unter Punkt 3 dieses seit März 2016 vorgeschrieben und somit berücksichtigt.

http://www.arl-we.niedersachsen.de/download/102163/Untersuchungsrahmen.pdf

3.) Rückbau, Bündelung und gemeinsame Masten
Es sind in den Antragsunterlagen Aussagen zum Rückbau vorhandener Leitungen sowie zur Bündelung mit vorhandenen Leitungen auf getrennten bzw. gemeinsamen Masten zu machen. Soweit in Teilbereichen keine Bündelung vorgesehen ist, ist dieses zu begründen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie alle uns verfügbaren Berichte der letzten Jahre aus NOZ / Bersenbrücker Kreisblatt zum Thema  “380 kV Leitungen” ungekürzt und unkommentiert. - vorerst bis März 2016 - Manfred Kalmlage
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