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Plattdeutsch an der Gesamtschule gefördert

„Plattfoss“ zeichnet Anita Dirkmann aus

Wollen Kinder und Jugendliche für die plattdeutsche Sprache interessieren: Sophie Krömker, Franz Buitmann, Preisträgerin Anita Dirkmann, Elisabeth Benne und Jürgen-Eberhard Niewedde. Foto: Kerstin Pentermann

 

Fredemann2014

ken Osnabrück. Über politische Anlässe, den 70. Geburtstag einer Nachbarin oder einfach nur über das schäbige Aprilwetter – in plattdeutscher Sprache kann man über jedes Thema sprechen. Plattdeutsch ist lebendige Heimatkultur und muss erhalten bleiben, egal, wie international es in der Welt zugeht. Davon ist Anita Dirkmann aus Fürstenau, die jetzt im Rahmen des Plattdeutschen Frühschoppens in der Cafeteria der Heilpädagogischen Hilfe in Osnabrück-Sutthausen mit dem Wilhelm-Fredemann-Gedächtnispreis ausgezeichnet wurde, überzeugt.

Gefördert wurde der Frühschoppen vom Plattdeutschen Förderkreis in der Region Osnabrück („Plattfoss“). Die Vorsitzende Elisabeth Benne übermittelte der Preisträgerin ihre Glückwünsche – natürlich up Platt. Die Programmgestaltung übernahm der Kreisheimatbund Bersenbrück. Dessen Vorsitzender Franz Buitmann hielt die Laudatio zur Preisvergabe.

Schon der Namensgeber des Wilhelm-Fredemann-Gedächtnispreises war als Rektor einer Schule bestrebt, plattdeutsche Texte zu schreiben und zu veröffentlichen. Preisträgerin Anita Dirkmann wurde in Neuenkirchen-Vörden auf einem Bauernhof groß und erlebte Plattdeutsch als Sprache ihrer Heimat. Über das Studium von Fremdsprachen (Italienisch und Französisch) kam sie zurück zu den Ursprüngen ihrer Kultur. Als Lehrerin an der Integrierten Gesamtschule in Fürstenau begann sie zunächst, in ihren Klassen mit wenigen Minuten am Tag Plattdeutsch im Rahmen des bilingualen Unterrichts zu fördern. Unter ihrer Leitung beteiligte sich die IGS Fürstenau regelmäßig erfolgreich an dem Wettbewerb „Schüler lesen Platt“. Parallel dazu schrieb Anita Dirkmann plattdeutsche Erzählungen, die in ihrer Kindheit spielen. Die Welt kann man nur entdecken, so die Überzeugung von Anita Dirkmann, wenn man seine Wurzeln kennt. So war es auch keine Überraschung, dass zwei ehemalige Schüler und heutige Studenten der Preisträgerin angereist waren, um mit plattdeutschen Texten zur Veranstaltung beizutragen.

Der Kreisheimatbund Bersenbrück und der Heimatbund Osnabrücker Land möchten jungen Leuten die plattdeutsche Sprache nahebringen, damit sie in der Region lebendig bleibt. „Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist enorm wichtig“, meinen Franz Buitmann und Jürgen-Eberhard Niewedde, Vorsitzender vom Heimatbund Osnabrücker Land. Sophie Krömker als Organisatorin wies darauf hin, dass auch eine Petition ausgelegt wurde, in der zur Förderung des plattdeutschen Unterrichts an den Schulen in der Osnabrücker Region aufgerufen wurde.

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Kurzbeschreibung

Das neue Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land  hat als Schwerpunktthema den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel im Osnabrücker Land seit dem 19. Jahrhundert.

 Strukturwandel im
19./20. Jahrhundert in Landwirtschaft, Handwerk, Gesellschaft

2016-002

Hof-und Familiengeschichte
Heimat-Jahrbuch
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