HBOL
Wiehengebirgsverband
2017

500 Jahre Reformation
Heimat-Jahrbuch
Osnabrücker Land 2017

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Schlüsselfunktion bei der Integration       2015Kohlessen Eggermühlen

Berghegger appelliert an die Heimatvereine

Eggermühlen. Der Heimat- und Verkehrsverein feierte Geburtstag, und 240 Gäste kamen zum traditionellen Grünkohlessen. In seinem Grußwort wertete der Bundestagsabgeordneten André Berghegger (CDU) die Arbeit der Heimatvereine als fundamentales Erbe der Gesellschaft und wichtigstes Bindeglied zwischen den Generationen. In Hinblick auf die Integration vieler Neubürger, die es in naher Zukunft zu bewältigen gelte, falle den Heimatvereinen eine Schlüsselfunktion zu, um funktionierende Integration gewährleisten zu können.
Vertreter aus den 31 Mitgliedsvereinen konnte der Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB) zu seiner Jahresabschlusstagung im Gasthof Böhmann in Eggermühlen begrüßen. Musikalisch und bildlich beeindruckten Akteure aus der Gemeinde alle Register das Publikum, das sich aus allen Gemeinden des Altkreises zusammengefunden hatte. Pläne und Vorhaben des KHBB für 2016 stellte dessen Vorsitzender Franz Buitmann vor.

Als eindrucksvolle Interessenbekundung an der Arbeit des Kreisheimatbundes wertete Buitmann bei seiner Begrüßung die große Anzahl der Gäste, die sich auf dem Böhmann’schen Saal eingefunden hatte. André Berghegger und Werner Lager als stellvertretenden Landrat des Landkreises Osnabrück hieß er neben weiteren Ehrengästen ganz besonders willkommen.

Gerd Bruns, Vorsitzender des gastgebenden Heimatvereins, umriss mit kurzen Worten die 40-jährige Geschichte des Vereins. Auch wies er auf die neu gestaltete Internetseite des Vereins hin. Unter www.heimatverein-eggermühlen.com sind unter anderem künftig alle Neuheiten online verfügbar.

Sein Schlusscredo – in der Kürze liegt die Würze – formulierte er auf Plattdeutsch: „Een kottes Gebett un een langet End van de Mettwost.“ Die Heimatfreunde zollten diesem Wink mit dem Zaunpfahl Applaus.

Nicht nur stimmliche, sondern auch optische Highlights, wie Buitmann hinzufügte, habe die Gemeinde Eggermühlen mit dem Chor Hörbar in seinen Mauern. Unter den bekannten Stücken, die von den Damen vorgetragen wurden, auch das Lied von Reinhard Mey „Aller guten Dinge“ sind drei. Das von der Solistin Maria Schulte brillant vorgetragene Lied über den ganz normalen „Alltagswahnsinn mit Kindern“ konnte Bürgermeister Markus Frerker nur allzu gut nachvollziehen.

War das Kohlessen für den Präsidenten des Wiehengebirgsverbandes Ulrich Gövert ein Heimspiel, konnte Buitmann mit Werner Lager einen neuen König begrüßen. Tags zuvor war dieser beim Kohlessen der Kreishandwerkerschaft zum „Grünkohlwurstkönig“ gewählt worden. Dass er von Würsten etwas versteht, demonstrierte der gelernte Fleischer und stellvertretende Landrat nach der Verkostung der ersten Mettwurst bei der Veranstaltung. Perfekte Konsistenz und hervorragender Geschmack, so sein Fazit.

In ungewöhnlichen Perspektiven stellte der Heimatverein in einem 20-minütigen Filmbeitrag die Gemeinde Eggermühlen vor. Mit seinem Robokopter, einer fliegenden Kamera, hatte Alfons Geers während des vergangenen Jahres interessante Sequenzen aus der Gemeinde festgehalten.

Vertont und mit Fotos und kurzen Videoclips von Georg Geers ergänzt, beeindruckte das filmische Gemeindepor trät mit vielen ungewöhnlichen Perspektiven. In voller Länge wird der Filmbeitrag Anfang kommenden Jahres zu sehen sein.

Rainer Drewes stellte als Redaktionsmitglied des Heimatjahrbuches das jüngste Werk mit dem Schwerpunktthema Hof- und Familiengeschichte vor. Für die nächste Ausgabe rief er die Heimatfreunde auf, sich mit Beiträgen an dem Werk zu beteiligen. Die Geschichte der Lastkraftwagen bilde darin das Schwerpunktthema.

Die Vorhaben und Pläne des KHBB erläuterte zum Abschluss Franz Buitmann. In Arbeit seien ein Buch über Eberhard Ostendorf, den langjährigen Vorsitzenden des KHBB, sowie der zweite Teil der Schulgeschichte im Altkreis. Auch die Planungen für eine Aussichtsplattform nähmen konkrete Formen an. Gemeinsam mit weiteren Förderern legt sich der KHBB für den Umbau und die Neugestaltung des Kreismuseums in Bersenbrück ins Zeug. Am 25. November erfolge dazu die Gründung eines Kuratoriums.

Freunde von Heimatliteratur sollten sich den 5. Dezember notieren. Dann öffnet der Kreisheimatbund sein Bücherdepot an der Hasestraße. Weitere Haupttermine in 2016: 5. Juni, Sternwanderung nach Schwagstorf; 17. September, Kreisheimattag in Badbergen; 18. November, Jahresabschlusstagung mit Kohlessen in Alfhausen.

    2014

    Jahresabschlussveranstaltung mit Kohlessen

    jesc Hollenstede. Im Mittelpunkt der Jahresabschlussveranstaltung des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB) im Saal Johannemann in Hollenstede stand die Vorstellung des neuen vom KHBB herausgegebenen Buches mit dem Titel „Sie mahnen zum Frieden“. Eine ebenso lesenswerte wie wichtige Publikation, wie die Redner des Abends herausstellten.

    WaidmannslustKlangfarben

 

 

 

 

 

 

    Das „Parforcehorncorps Waidmannslust” und der Chor “Klangfarben” sorgten gekonnt für die Umrahmung.
    Foto: Erika Schwietert

    In seiner Begrüßungsansprache ging der Vorsitzende des KHBB, Franz Buitmann, zunächst auf die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis sowie den Heimatbünden ein – unter anderem dem KHB Steinfurt, dem Heimatbund Osnabrück Land (HBOL) und dem Wiegengebirgsverband. Dem Vorsitzenden des Vereins für Heimat- und Brauchtumspflege Hollenstede, Josef Ahrens, galt ebenso ein Dankeschön für die Vorbereitung der Veranstaltung.

    Unterdessen erinnerte der neue Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken in Verbindung mit den Gedenktagen im November an die friedliche Revolution vor 25 Jahren. Einen dreifachen Grund zur Freude sah der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Fürstenau, Heinz Santel – ein voll besetzter Saal, ein gelungenes Buch gegen das Vergessen und ein gutes Grünkohlessen.

    „Der KHBB und seine Mitglieder haben in diesem Jahr viel geleistet“, lobte wiederum der stellvertretende Landrat Werner Lager. Er betonte zudem, dass ehrenamtliche Arbeit im Heimatverein in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr sei. „Das Heimatjahrbuch ist lesenswert. Kaufen Sie dieses Buch. Sie unterstützen damit die Arbeit des KHBB“, betonte er deshalb.

    Das Gedicht „Mien Jehann“ von Klaus Groot trug Claus Peter Poppe vor. „Ik wull, wi weern noch kleen, Jehann, Do weer de Welt so groth! Wi seten op den Steen, Jehann, Weest noch? bi Nawers Soot“ beginnt das an den im Krieg gefallenen Bruder des Dichters erinnernde Gedicht. Es passte in die Jahreszeit sowie zu den momentan vom KHBB behandelten Themen. Claus Peter Poppe forderte weiterhin dazu auf, die plattdeutsche Mundart zu pflegen.

    Der Geschäftsführer des HBOL, Ulrich Wienker, zeigte schließlich die Schnittstellen in der gemeinsamen Arbeit auf. Das Heimatjahrbuch werde gemeinsam mit dem KHBB herausgegeben, der Heimatpreis gemeinsam verliehen und die zentrale Eröffnungsveranstaltung des Tages des offenen Denkmals gemeinsam eröffnet. Die Vorsitzende des KHB Steinfurt, Reinhild Finke, hingegen ging auf das zum Nachdenken anregende Heimatjahrbuch 2015 mit Schwerpunkt Kleinbäuerliche Schichten ein. Der Präsident des Wiehengebirgsverbandes Ulrich Gövert zollte unterdessen dem KHBB Respekt und Mut, das Buch „Sie mahnen zum Frieden“ herausgegeben zu haben.

    Josef Ahrens stellte seinen 800 Einwohner zählenden Heimatort vor. Der Name Hollenstede komme entweder von Holzstätte oder sei auf die Göttin des Lichts Holda zurückzuführen, erklärte er unter anderem. So ganz sicher sei sich die Forschung da nicht. Im weiteren Verlauf des Abends ging er auf die Entwicklung des Ortes und den politischen Zusammenschluss mit der Stadt Fürstenau und letztlich der Samtgemeinde ein. Weiterhin informierte er über die Gründung des aus dem Schützenverein hervorgegangenen Vereins und über den Naturlehrpfad. Und weiter: Am Wanderweg „Erlebnis Landschaft – der Bersenbrücker Land Weg“ würden demnächst 22 Informationstafeln aufgestellt.

    Nach dem Grünkohlessen stellten Heinz Böning und Winfried Meyer dann das Buch noch einmal vor. Franz Buitmann dankte dem Autorenteam, das den ganzen Altkreis Bersenbrück umfangreich bereist habe, ebenso wie dem Medienpark in Ankum.

    Abschließend ging Franz Buitmann auf die Planungen für das kommende Jahr sowie auf das Süßkind-Buch „Wir waren alle Freiwild“ ein. Alle Publikationen des KHBB sind übrigens in den örtlichen Buchhandlungen erhältlich.

     

2013

    Gesellschaft ohne Ehrenamt ist öd und leer

Der Chor Solala unter Leitung von Jürgen Zimmermann gewann schnell die Herzen der Gäste.
Foto: Erika Schwietert

 jesc Bippen. Eine rundum gelungene Feier mit leckerem Grünkohlmenü, musikalischen Beiträgen, vielen Informationen  und einer Buchpräsentation war die Jahresabschlussveranstaltung des  Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB) in der Schützenhalle in Hartlage.  Die Gäste aus dem öffentlichen Leben sparten nicht mit Lob für die  Arbeit des KHBB und betonten die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit.

Vorsitzender Franz Buitmann ging auf die heute nicht mehr so selbstverständliche  ehrenamtliche Arbeit ein und forderte zu verstärktem Engagement auf.  Ehrenamtliche Arbeit macht glücklich und zufrieden und verlängert das  Leben um sieben Jahre, zitierte er Eckart von Hirschhausen.

Mit einer gehörigen Portion Humor übermittelte der stellvertretende Landrat Werner Lager, verbunden mit Dankensworten für die engagierte Arbeit,  Grüße des Landkreises Osnabrück. Zukunft bedeutet, dass junge Menschen  bereit dazu sind, früh ehrenamtlich tätig zu werden, betonte er und  sicherte dabei die Unterstützung durch die Politik zu. Landtagsmitglied  Claus Peter Poppe, vom Herztag im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück  kommend, freute sich über die Leute mit Herz für die Heimat in der  Hartlager Schützenhalle. “Suup di vull un frett di dick , un holt dien  Muul van Politik”, endete er.

Indessen ging  Bürgermeister Helmut Tolsdorf ebenfalls auf das Thema Ehrenamt ein.  Eine Gesellschaft ohne Ehrenamt ist öd und leer. Ehrenamt ist  unbezahlte Arbeit, aber für die Gesellschaft unbezahlbar, betonte er.  Weiterhin brachte Lars Pfeilsticker von der Kreissparkasse Bersenbrück  die Wertschätzung der Arbeit des KHBB unter dem Jubiläumsmotto der  Kreissparkasse “Wir für hier” zum Ausdruck. Wir unterstützen gerne die  Arbeit des KHBB und der Heimatvereine, betonte er.

Reinhild Finke, Vorsitzende des KHB Steinfurt, Jürgen Eberhard Niewedde,  Vorsitzender des Heimatbundes Osnabrücker Land, und Ulrich Gövert,  Präsident des Wiehengebirgsverbandes, übermittelten Grüße ihrer  Organisationen und Regionen. Den Reigen der Redner beendete Werner  Hollermann, Vorsitzender des Heimatvereins Bippen, verbunden mit einem  Dank an den Schützenverein und das Schützenmusikkorps Hartlage-Lulle  sowie den Chor Solala. Sodann zog der Chor unter Leitung von Jürgen  Zimmermann alle Register seines Könnens.

Nach dem  leckeren Kohlgericht brachte das Schützenmusikkorps die Gäste spontan  zum Schunkeln. Den Musikern und Sängern gelang es ausgezeichnet,  Stimmung in den Saal zu bringen. Werner Hollermann stellte die  Geschichte Hartlages, ausgehend von der Eiszeit bis hin zum Hof Buning,  vormals Schlump, vor, informierte dabei über Jäger- und Ackerbaukultur  und den hier existierenden fränkischen Oberhof um 800 (Zeit Karls des  Großen) sowie den Bau der Kirche in Bippen. Besonders nannte er eine in  Hartlage gefundene Feuersteinklinge, die jetzt im Museum des Landkreises Osnabrück in Bersenbrück gezeigt wird. Weiterhin streifte er die  Bahnlinie Oberhausen - Quakenbrück mit dem Güterbahnhof in Lulle, in  erster Linie Verladestelle für Grubenholz.

Das Buch “Mythe und Sage”  stellte Franz Feldkamp vor. Auf das Heimatjahrbuch 2014 wies Rainer  Drewes, auf die geplante CD Freujoar Jürgen Schwietert hin. Franz Buitmann folgte mit einem Hinweis auf die Planungen zu einem Aussichtsturm in Tütingen mit  Blick in die norddeutsche Tiefebene. Wichtige Termine 2014, so Buitmann:  Sternwanderung am 1. Juni in Rieste, Kreisheimattag am 20. September in  Menslage.

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Kurzbeschreibung

Das neue Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land  hat als Schwerpunktthema den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel im Osnabrücker Land seit dem 19. Jahrhundert.

 Strukturwandel im
19./20. Jahrhundert in Landwirtschaft, Handwerk, Gesellschaft

2016-002

Hof-und Familiengeschichte
Heimat-Jahrbuch
Osnabrücker Land 2016