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Rastlos im Dienst der Gemeinschaft

Jürgen Schwietert ausgezeichnet

Bundesverdienst Schwietert

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt

Ehrung: Jürgen Schwietert (Zweiter von rechts) ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Dazu gratulierten neben zahlreichen Gästen  Stadtdirektor Peter Selter, Erster Kreisrat Stefan Muhle und  Bürgermeister Herbert Gans.
Natürlich durfte auch Ehefrau Erika nicht fehlen.

Foto: Ina Krauspenhaar

ink Fürstenau. Am 15. August vergangenen Jahres hat Bundespräsident Joachim Gauck Jürgen Schwietert wegen seines ehrenamtlichen Engagements das  Bundesverdienstkreuz verliehen. Stefan Muhle, Erster Kreisrat des  Landkreises Osnabrück, überreichte nun stellvertretend die  Verdienstmedaille. Bei der Auszeichnung waren Vertreter der Stadt  Fürstenau, zahlreicher Vereine, der Feuerwehr und natürlich auch  Familienangehörige, Arbeitskollegen, Freunde und Bekannte vor Ort.
Nicht nur für den Heimatverein, den Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB) und  den Schachklub setzt Jürgen Schwietert sich seit Jahren ein. Ebenso in  der freiwilligen Feuerwehr und im SPD- Ortsverband ist der 58-Jährige  engagiert. Auch sonst hat Jürgen Schwietert schon in vielen  ehrenamtlichen Töpfen erfolgreich gerührt.
“€žEine verdiente Person wird heute ausgezeichnet”, betonte Fürstenaus Bürgermeister Herbert Gans nach der Begrüßung der Gäste und zählte zunächst sämtliche Vereine auf, in denen sich Jürgen Schwietert engagiert - eine Liste, die lang war.
Erster Kreisrat Stefan Muhle hob die ”€žmitfühlende Seite” des Fürstenauers  hervor. Oftmals neigten Menschen dazu, nur an sich selbst zu denken. Nicht so Jürgen Schwietert, der einen großen Teil seiner Freizeit für seine Ehrenämter nutze. Stefan Muhle bemerkte, dass er in seiner bisher eineinhalbjährigen Tätigkeit als Erster Kreisrat erst zum vierten Mal diese Auszeichnung überreiche ”€žDer Staat dankt für das ehrenamtliche  Engagement zum Wohle der Allgemeinheit”, sagte er.
Zu den Aktivitäten von Jürgen Schwietert. 1973 gründete er den Schachklub  und hat seither viele Jungen und Mädchen an diesen Denksport herangeführt. Auch der Fürstenauer Stadtjugendring profitierte von seinem Tatendrang, denn innerhalb seiner nunmehr rund zehnjährigen  Amtszeit hat sich der rastlose Fürstenauer für den Kinderferienpass eingesetzt. Außerdem hat er Jugendaustauschfahrten organisiert und damit zur Völkerverständigung und Jugendarbeit beigetragen. Seit mehr als 30  Jahren ist Jürgen Schwietert in der freiwilligen Feuerwehr Fürstenau und hat eine Partnerschaft mit der Brandweer Ruurlo (Niederlande) ins Leben gerufen. Der Aktivist ist zudem als Schriftführer und Pressewart der Samtgemeindefeuerwehr tätig. Im Heimatverein Fürstenau hat Jürgen Schwietert 2007 die Leitung übernommen und Veranstaltungen wie den Kulturfrühling erdacht. Viel mehr geht kaum noch.

Franz Buitmann, Vorsitzender des Kreisheimatbundes Bersenbrück, gratulierte zur Auszeichnung. Jürgen Schwietert habe den Vorstand immer wieder mit Anregungen versehen und vor allem bezüglich der Erfassung der plattdeutschen Sprache im Altkreis Bersenbrück “€žPionierarbeit” geleistet. Auch Verbesserungen von Wanderwegen gingen auf das Konto des Geehrten.
Doris Seide vom Heimatverein und Benno Trütken vom SPD-Ortsverein dankten wiederum für alles, was der 58-Jährige auf die Beine gestellt hat.  “Jürgen kann nicht Nein sagen - Gott sei Dank”, sagte Benno Trütken.  “€žWenn ein Verein Mitglieder braucht, einfach mal den Jürgen ansprechen”, wies er humorvoll auf die Rastlosigkeit des Geehrten hin.

Mit Blick auf seine Ehrenämter ergänzte Jürgen Schwietert, dass es zwar nicht immer finanzielle, wohl aber ideelle Möglichkeiten gäbe. ”Im  Miteinander sind wir stark und nicht im Gegeneinander”, brachte er seine Prinzipien auf den Punkt.
Sicherlich war das auch ein Hinweis auf die Unterstützung durch Frau Erika, die ihm für all seinen Tatendrang den Rücken freihält.

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Das neue Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land  hat als Schwerpunktthema den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel im Osnabrücker Land seit dem 19. Jahrhundert.

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