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Wiehengebirgsverband
2017

500 Jahre Reformation
Heimat-Jahrbuch
Osnabrücker Land 2017

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Offenes Singen“ des KHBB am 16. Juli 2017KHBB Offenes Singen 2015

Auf Einladung des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems (WGV) findet des „Offene Singen“ des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB) am Sonntag, 16. Juli, um 15 Uhr im Hofbereich des WGV-Präsidenten Ulrich Gövert in Eggermühlen, Bippener Straße 11, statt. Mit dieser Veranstaltung möchte der KHBB alte Volkslieder pflegen. Unter den Eichen im Hofbereich der Familie Gövert werden Tische und Bänke aufgestellt. Neben Kaltgetränken besteht auch die Möglichkeit zu einer Kaffeetafel mit selbst gebackenen Kuchen. Beide Stärkungen werden zum Selbstkostenpreis ausgegeben. Vorgesehen ist das „Offene Singen“ unter der Leitung von Frau Berling-Wesselkämper vom Akkordeon-Orchester Arkade. Eingeladen sind alle, die Freude am Singen von Volksliedern haben. Veranstalter ist der Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB).

 

Ein Anlaufpunkt in markanter LandschaftBand schneiden

Aussichtspavillon im Rahmen der
KHBB-Sternwanderung eingeweiht

gg Ankum-Tütingen „Man sieht den alten Handelsort Ankum, wie auf einem Silbertablett vor sich“. So beschrieb ein Teilnehmer der KHBB-Sternwanderung gestern den Blick von der neuen Aussichtsplattform am Krähenberg. Im Beisein von über hundert Teilnehmern, die die markante Stelle in Tütingen auf sechs Routen angesteuert hatten, erfolgte die offizielle Einweihung der neuen Anlage. Empfangen wurden die Wander- und Radwandergruppen dort von den Jagdhornklängen der Bläsergruppe

Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen durchschnitten Franz Buitmann und der Vorsitzende des Heimatverein Ankum Erwin Küdde (3.u.4. v.r.) das Absperrband bei der offiziellen Übergabe des Aussichtspavillons.

des Hegerings Ankum.  - Fotos: Georg Geers

Der dreieckige Pavillon am Rand des „Starter Holzes“, der in den vergangenen Wochen auf einem aufgeschütteten Hügel errichtet wurde, so der Vorsitzendes des KHBB Franz Buitmann, möge nicht nur Wanderern und Radlern als Rastplatz dienen sondern soll vielmehr auch einen weiteren Informationspunkt am Bersenbrücker-Land-Weg darstellen. Buitmann danke den Planern, den an der Bauausführungen beteiligten Unternehmen und nicht zuletzt den Geldgebern, vornehmlich der Sparkassenstiftung, die sich mit beträchtlichen Mitteln an der mit 70.000 Euro veranschlagten Baumaßnahme beteiligt hatten. Mit Volksliedern unterhielt der Musikverein „Rote Heide“ die Teilnehmer der Sternwanderung während der Einweihungsfeier.Bürgermeister

Als einen neuen markanten Punkt in der Bauerschaft Tütingen bezeichnete Ankums Bürgermeister Detert Brummer-Bange den Pavillon. Gern habe sich die Gemeinde Ankum dazu bereiterklärt, die Pflege der Anlage zu übernehmen. Den hohen Stellenwert des Wandern und damit verbunden auch das Anlegen von geeigneten Informations- und Rastplätzen hob der Präsident des Wiehengebirgsverbandes Ulrich Gövert hervor. Einen Tag Wandern bedeute acht Tage Gesundheit, so sein Credo.

An dem Aussichtspavillon geben mehrere Tafeln textlich und bildlich Aufschluss über die Entstehung der Landschaft rund um die Ankumer Berge, der Erholungssuchende heute bescheinigen, sie sei eine der schönsten in Weser-Ems. Nicht immer teilten Zeitgenossen diese Meinung. So ist auf eine der Tafeln folgendes Zitat des Philosophen und Predigers J.G Hoche zu lesen, der die Region im Jahre 1800 durchwanderte und dann vermerkte:  „Der ganze Strich Landes gehört zu den schlechtesten Deutschlands. Man glaubt in den Steppen Sibiriens zu seyn, wenn man die Haiden durchwatet. Alles ist öde und still, nicht ein Vogel singet sein Morgenlied und ergößet das Ohr des Wanderers. Die Schöpfung scheint hier noch unvollendet zu seyn.“ sternwZuschauer

Die Wanderer, die sich dem Aussichtspavillon auf zwei Routen, von der Kirche in Merzen und vom Marktplatz in Ankum aus, auf Schusters Rappen genähert hatten, waren da ganz anderer Meinung. Ebenso die Teilnehmer einer weiteren Wandergruppe, die Franz Feldkamp vom Parkplatz am Krähenberg auf einen acht Kilometer langen Rundkurs durch die Bauerschaften Starten und Grovern führte. Aber auch die Radwanderer, die am Kirchplatz in Eggermühlen, bei der Feldmühle in Bersenbrück und beim Heimathaus in Schwagstorf gestartet waren, teilten die Ansicht des Besuchers ganz und gar nicht, der vor gut 200 Jahren in unserer Region unterwegs gewesen war.

Mehrere hundert Teilnehmer der Sternwanderung verfolgten die Einweihung des Pavillons

Wie viel die Region zu bieten hat, zeige nicht nur die jährlich steigenden Urlauberzahlen, die den sanften Tourismus in der Region als Erholungsfaktor entdeckt haben, sondern auch die vielen Kleinode, die sich in der Region Ankum und besonders rund um den Krähenberg dezent verbergen. Zahlreiche Großsteingräber auf dem Giesfeld, das ganz in der Nähe gelegene Steinwerk am Meyerhof in Westerholte, eines der ältesten Wehrbauwerke im Kirchspiel, seien da nur einige Beispiele, so der stellvertretende Landrat Werner Lager.

Brockmann
Konzipiert von Judith Franzen und Bodo Zehm von Kreis- und Stadtarchäologie werden den Besuchern auf den schon genannten Infotafeln neben Geologie und Fauna unter anderem auch Aufschlüsse über die Grabungen an der Ankumer Kirchenburg vermittelt.

Mögen sich an diesem Platz viele Menschen treffen, sich austauschen und sich an der Natur erfreuen, so Pastor Ansgar Stolte, der die Weihe der Anlage vornahm.

Aber nicht nur landschaftlich hat die Region etwas zu bieten. Die Erbsensuppe, die den Wandern und Radlern bei ihrer Ankunft auf dem Gelände des gegenüber der Aussichtsplattform gelegenen Gaststätte „Grüner Wald“ kredenzt wurde, verdiente das Prädikat „besonders lecker“.

Bei jeder Sternwanderung dabei: Das 93jährige Ehrenmitglied des KHBB Walter Brockmann aus Bramsche


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Den 1. Mai mit traditionelleFrühwanderung 2017r Frühwanderung begrüßt

Hotel Maiburger Hof als neuer Startpunkt

Foto: Franz Buitmann

pm Bippen. „Es ist eine längst lieb gewonnene Tradition, dass der Kreisheimatbund Bersenbrück zusammen mit dem Heimatverein Bippen am 1. Mai zur Frühwanderung in der Maiburg bei Bippen einlädt. Auch am Montag war das nicht anders.

„Ohne diese Wanderung schon um 6 Uhr in aller Frühe kann es nicht Frühling werden“, sagte der Vorsitzende des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB), Franz Buitmann, bei seiner Begrüßung vor dem Hotel „Maiburger Hof“ in der Ortsmitte Bippens. Er freue sich, dass neben den wieder in großer Zahl anwesenden Heimat- und Wanderfreunden aus dem Altkreis auch Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken, der Bürgermeister von Bippen, Helmut Tolsdorf, und der Präsident des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems, Ulrich Gövert, es sich nicht hatten nehmen lassen, an der Wanderung durch die Maiburg teilzunehmen. Nachdem das „Alte Forsthaus“ nicht mehr als Gaststätte diene, habe der KHBB als Start und Ziel nun das Hotel „Maiburger Hof“ gewählt.

Von hier aus ging es dann auf eine zweistündige Wanderung zunächst durch den Bahnhofsbereich in Bippen und weiter durch die schon zum Teil ergrünte Maiburg. Der Ehren-Vorsitzende des Heimatvereins Bippen, Werner Hollermann, gab unterwegs Infos zur Natur, Historie, Geologie und Forstwirtschaft dieser Waldungen. Durch einige neu angelegte Treppen, die die sogenannten „Tangen“ – Bachläufe überwinden helfen, sei die Begehbarkeit der Wege verbessert worden. Weiter informierte er, dass die Nadelhölzer der Waldung auf Dauer immer mehr durch Buchen ersetzt werden sollen. Abgeschlossen wurde die Wanderung mit dem Lied „Der Mai ist gekommen“.

Franz Buitmann wies abschließend noch darauf hin, dass die Sternwanderung des Kreisheimatbundes am 18. Juni die neue Aussichts-Plattform in Ankum-Tütingen zum Ziel haben werde. Anschließend waren alle Teilnehmer zum Frühstück in das Hotel „Maiburger Hof“ eingeladen.

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Projekte:

Ein KHBB-Arbeitskreis bereitet die „Schulgeschichte des Altkreises Bersenbrück – Teil II“ auf.
Das Erscheinen des Buches wrd für Ende 2017 angestrebt.

Im Rahmen der Plattdeutsch-CD-Reihe „Lustern un Schmüstern“ ist nun bei den Jahreszeiten-CDs die Ausgabe „Sommertied“ fertig und wird beim “Offenen Singen” in Döthen vorgestellt.

 

tourism TOL
Deutscher Wanderverband
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Die CD „Sommertied in´n Bessenbrügger Land”
in der Reihe
„Lustern un schmüstern“
ist nach langer Arbeit fertig.

Vorstellung am 16. Juli 2017 bei Ulrich & Maria Gövert
in Döthen

Freilicht-Museum Hagen

Studienfahrt des Khbb
am Sonntag, 6. August
Freilicht-Museum in Hagen

Arnsberg im Sauerland
Kosten 55 €, Anmeldungen

franzbuitmann@hotmail.de
Telefon 05439/1241
 

2016-002

Hof-und Familiengeschichte
Heimat-Jahrbuch
Osnabrücker Land 2016