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Ortsrundgang beim Kreisheimattag

2015

Zum Jubiläum in Ueffeln-Balkum vorbeigeschaut – Pastor nennt Arbeitsplatz „traumhaft schön“

Kreisheimattagueffeln15 HeimatstubeKreisheimattagueffeln15 KircheMehr als 50 Taufen, so berichtete Pastor Michael Grimmsmann,
 habe es im vergangenen Jahr in Ueffeln gegeben.

Beim Heimatstübchen endete der Rundgang durch den Ort   
 Fotos: Holger Schulze   

Ueffeln. Es gehört zu den Gepflogenheiten des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB), den Kreisheimattag nach Möglichkeit bei einem Heimatverein abzuhalten, der ein Jubiläum feiert. So war am Samstagnachmittag der Heimatverein Ueffeln-Balkum Gastgeber. Dessen Bestehen jährt sich zum 50. Mal.

Zelebriert wurde der Kreisheimattag mit einem Rundgang durch den Ort sowie einer Kuchentafel und einer Mitgliederversammlung. Begrüßt wurden die Kreisheimatfreunde von Gert Borcherding, dem Vorsitzenden des örtlichen Heimatvereins. Auch Ortsbürgermeisterin Ilona Busch begrüßte die Besucher, konnte dies jedoch aufgrund eines krankheitsbedingten Versagens der Stimme nur mittels freundlicher Gesten tun.

Die Ortsführung startete, vom Schützenhaus ausgehend, bei der Marienkirche. Pastor Michael Grimmsmann gab dort einen kurzen Abriss über die Kirchengeschichte und machte im Kirchenraum auf ein paar Gegebenheiten aufmerksam, denen seine besondere Wertschätzung gilt. Als „traumhaft schön“ beschrieb der Pastor seinen Arbeitsplatz.

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten im Kirchenraum zählte er den richtenden Christus an der Decke sowie den in Lebensgröße darstellten, sein Kreuz tragenden Jesus links neben dem Eingang. „Was mir am meisten bedeutet“, war jedoch für Grimmsmann der Taufstein. „Wir haben hier im letzten Jahr mehr als 50 Taufen gehabt, das ist stark, man merkt, hier ist Leben“, begründete er seine Vorliebe für diesen Ort in der Kirche.

Die nächste Anlaufstelle der Dorfführung war der Dorfbrunnen. Hier erläuterte Gert Borcherding ebenfalls die Entstehungsgeschichte des Brunnens, kam dann aber sehr schnell zu den zahlreichen Trockenmauern in ganz Ueffeln.

Es lag nahe, aus dem Steinbruch auf dem Gemeindegebiet das Baumaterial für die Umgrenzung der Weiden und den Bau der Häuser zu entnehmen, ließ Borcherding das Publikum wissen. Der Bruchstein war also seit jeher eng mit der Geschichte von Ueffeln verbunden. An der Trockenmauer am Buhrmanns Patt zogen die Heimatfreunde schließlich zum Heimatstübchen, wo sie noch so manches Wissenswerte über Ueffeln erfuhren. So erzählte Borcherding davon, dass es bereits im 13. Jahrhundert Ausgleichsmaßnahmen für Neubauten gegeben habe, die heute noch sichtbar sind. Der Bischof von Osnabrück hatte damals angeordnet, dass für jeden neuen Fachwerkbau mindestens ein halber Hektar Baumbestand nachgepflanzt werden musste. Aus diesem Grund seien die Höfe von zahlreichen Bäumen umgeben. Heute, so Borcherding, habe Ueffeln rund 1400 Einwohner, Balkum um die 230, es gebe noch etwas mehr als eine Handvoll Vollerwerbshöfe auf Balkumer Gebiet, einen Lebensmittelladen und keine Bank mehr vor Ort. „Das Geld tun wir wieder wie früher in die Kopfkissen“, scherzte Borcherding auf die Frage, wo sie in Ueffeln-Balkum denn jetzt all ihr Geld hinbringen würden.

Kreisheimatbund Bersenbrück tagte in Ueffeln Driewers KHBB Ueffeln15

pm Ueffeln/Altkreis Bersenbrück. Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Heimatvereins Ueffeln-Balkum fand der Kreisheimattag des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB) im Schützenhaus in Ueffeln statt. KHBB-Vorsitzender Franz Buitmann gratulierte zur Eröffnung dem Mitgliedsverein zum Jubiläum und wünschte den Ueffelnern weiterhin viel Erfolg, vor allem aber auch Freude an der vielfältigen Arbeit in der Heimatpflege.
Zuvor hatte bereits ein Rundgang durch das Dorf stattgefunden, der die Stationen Kirche, Dorfbrunnen und Heimatstübchen umfasste. Die Musikgruppe Driewers aus Bramsche umrahmte die Veranstaltung mit überwiegend plattdeutschen Beiträgen, was bei den Besuchern großen Anklang fand. Die Gruppe hat unter anderem auch Texte des niederdeutschen Dichters Heinz von der Wall aus Ankum vertont. Die Pflege der plattdeutschen Sprache ist auch ein wichtiger Aufgabenbereich des Kreisheimatbundes.

ckblick auf 2014
Nachdem der Vorsitzende des Heimatvereins Ueffeln-Balkum, Gert Borcherding, die Gäste begrüßt hatte, legte KHBB-Vorsitzender Buitmann den Jahresbericht vor, der zahlreiche Aktivitäten des Verbandes aufzeigte. So habe das traditionelle Offene Singen in Quakenbrück stattgefunden, die Studienfahrt führte in die Niederlande mit den Städten Groningen und Appingedam sowie nach Aschendorf im Emsland. Der letztjährige Kreisheimattag fand in Menslage statt, die Jahresabschlussveranstaltung mit Kohlessen in Hollenstede.
Die Frühwanderung am 1. Mai in der Maiburg fand großen Zuspruch, die Sternwanderung führte zum Wacholderhain Merzen. Gemeinsam mit dem Heimatbund Osnabrücker Land wurde der Tag des Offenen Denkmals in Sögeln veranstaltet, der Heimatpreis 2014 wurde an die Gruppe „Mercks wol“ in Quakenbrück verliehen. Herausgegeben wurde vom KHBB das Buch „Sie mahnen zum Frieden – Ehrenmale und Gedächtnisstätten im Bersenbrücker Land“. Intensiv begleitete der Verband die Bemühungen um eine Neustruktur des Kreismuseums, im alten Rathaus in Bersenbrück hat er nun ein neues Domizil.

Kreisheimattag am 20. September 2014

    Walter ScheierTrachtenbund

 

 

 

 

 

    Überraschungsgast war der Kalligraf Walter Scheier aus Borg,
    der im kommenden Monat 94 Jahre alt wird. Fotos: Heinz Benken

                      Der Artländer Trachtenbund (Bild) und der MGV Menslage lockerten das Programm des Kreisheimattages auf.

  • Kreisheimattag im Artlanddorf Menslage
  • Standort der geplanten Landschaftsplattform ist offen
    ben Menslage. Der Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB) hat sich im Artlanddorf Menslage getroffen. Einen Schwerpunkt des Treffens bildete die Erörterung des aktuellen Vorhabens des Kreisheimatbundes:  eine Landschaftsplattform im Raum Ankum. In der gut besuchten Mitgliederversammlung im Saal König wurde der Vorstand des KHBB im Amt bestätigt.
  • Die Heimatfreunde spazierten nach der Besichtigung des historischen Kirchwinkels rund um die Marienkirche zur nahe gelegenen Grundschule, wo sie von Schulleiterin Mariette Schmitz-Menke geführt und über den aktuellen Stand der Schule informiert wurden.

     „Darüber wollten wir unsere Mitglieder jetzt aus erster Hand informieren“, ging Vorsitzender Franz Buitmann auf die „Landschaftsplattform“ ein. Errichtet werden soll sie eigentlich in Ankum-Tütingen und eine Sicht auf die unmittelbare Umgebung ermöglichen.
    Erläutert wurde der Stand der Dinge vom Projektbeauftragten Winfried Meyer. Weil nach Bedenken aus der Gemeinde Ankum auch die Gemeinden Alfhausen und Eggermühlen als mögliche Standorte einer Aussichtsplattform in die Diskussion gebracht worden waren, meldeten sich in der Versammlung auch die Kommunalpolitiker zu Wort: für Ankum der stellvertretende Bürgermeister Klaus Buschermöhle, auch Vorstandsmitglied im Ankumer Heimatverein, für Alfhausen und Eggermühlen die Bürgermeister Klaus Wübbolding und Markus Frerker. Die beiden Bürgermeister sehen in ihren Gemeinden ebenfalls geeignete Standorte, wollen allerdings „nicht in Konkurrenz zu Ankum“ treten.
    Der Kreisheimatbund Bersenbrück hat einen Aussichtspunkt in der geografischen Mitte des Altkreises Bersenbrück geplant, gelegen auf einer Anhöhe im Ankumer Ortsteil Tütingen. Von dieser Plattform aus soll nicht nur der Blick in Richtung Ankum und das nördliche Osnabrücker Land ermöglicht werden, auch möchte der Kreisheimatbund über Landschaft und Geologie, Natur und Umwelt und über prähistorische und historische Gegebenheiten in einer landschaftlich reizvollen Umgebung informieren.
    „Für uns war aber ein uneingeschränktes Votum der Gemeinde Ankum für unser Vorhaben unverzichtbar“, erläuterte Meyer. „Die Abstimmung fiel aber für uns enttäuschend aus.“ Zwar stimmte eine deutliche Mehrheit der Ankumer Ratsmitglieder zu, doch gab es zwei Gegenstimmen und fünf Enthaltungen, die Bedenken der Anwohner anführten. „Wir sind aber den Wünschen der Anwohner bis an unsere Schmerzgrenze entgegengekommen“, betonte Meyer. Als Alternativen wurden der Heiligenberg in Alfhausen und Anhöhen in der Gemeinde Eggermühlen ins Spiel gebracht.
    Meyer verwies darauf, dass das Konzept des KHBB vom Landkreis, vom Landrat, vom Naturpark Terra-Vita und von der Stiftung der Sparkassen im Landkreis unterstützt werde. Weil seitens der Mitglieder keine weiteren Meinungen zur Landschaftsplattform geäußert wurden, ist die Sache Thema der nächsten Vorstandssitzung.

Bald mit neuer Internetseite

2013

KHBB beruft Vorstandsmitglied –
Kreisheimattag in VoltlageGrasborn

Die Geschichte der Voltlager Kirche kennt wohl niemand
besser als Norbert Grasbon. Was den Bau aus dem 18.
Jahrhundert auszeichnet, vermittelte er den Gästen
des Kreisheimattages in einem kurzen Vortrag.

Foto: Christian Geers

cg Voltlage. Der Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB)
 will seine Öffentlichkeitsarbeit verbessern. Um die
vereinseigene Internetseite kümmert sich ab sofort
Manfred Kalmlage. Der Bersenbrücker ist während des Kreisheimattages einstimmig in den Vorstand gewählt worden.
Der aktuelle Internetauftritt des KHBB ähnelt einer Baustelle und bedarf einer Überarbeitung. Das weiß auch der Vorstand um Franz Buitmann. „Das Internet wird immer wichtiger“, sagte er in der Mitgliederversammlung. „Nach vorne bringen“ soll die Internetpräsenz, so Manfred Kalmlage. Schwerpunktmäßig wird sich der Bersenbrücker nun um eine Auffrischung kümmern.

Auch über andere laufende Projekte erfuhren die Mitglieder Informationen aus erster Hand. Das Heimat-Jahrbuch 2014 mit dem Schwerpunktthema Erster Weltkrieg wird in Kürze vorgestellt. Das nächste Jahrbuch sei schon in der Vorbereitung und werde sich mit dem Heuerlingsstand beschäftigen, berichtete Redaktionsmitglied Rainer Drewes.
Vorstandsmitglied Heinrich Böning wies auf die geplante Zusammenfassung aller Kriegerdenkmäler im Altkreis Bersenbrück hin, die der KHBB im kommenden Jahr herausgeben werde. Zurzeit erhielten die Gemeinden eine Übersicht mit der Bitte, diese durch weitere Anmerkungen zu vervollständigen. Die Beilage „Am Heimatlichen Herd“, die einmal im Monat im „Bersenbrücker Kreisblatt“ und in den „Bramscher Nachrichten“ erscheint, erhalte einen grafisch veränderten Titelkopf.
Unter dem Titel „Freujoahr“ soll die nächste CD mit plattdeutschen „Vertellsels“ erscheinen, kündigte stellvertretender KHBB-Vorsitzender Jürgen Schwietert an. Er appellierte an die Mitgliedsvereine, noch weitere Geschichten und Gedichte zum Thema einzureichen.

Neben der Mitgliederversammlung gehört auch eine Bereisung des gastgebenden Heimatvereins zum Programm des Kreisheimattages. Diese Aufgabe übernahmen Maria Knuf, Maria Feye und Norbert Grasbon. Sie begleiteten die Gruppen in drei Planwagen durch das Dorf und führten die Gäste durch das Heimatmuseum in Höckel und die St.-Katharinen-Kirche.
„Das konnten natürlich auch Appetithappen sein“, berichtete Vorsitzende Maria Knuf hinterher bei der Vorstellung des Voltlager Heimatvereins. Als Leitwort der Arbeit habe der Verein ein Zitat des deutschen Gelehrten Wilhelm von Humboldts gewählt. „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.“

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Deutscher Wanderverband
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Kurzbeschreibung

Das neue Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land  hat als Schwerpunktthema den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel im Osnabrücker Land seit dem 19. Jahrhundert.

 Strukturwandel im
19./20. Jahrhundert in Landwirtschaft, Handwerk, Gesellschaft

2016-002

Hof-und Familiengeschichte
Heimat-Jahrbuch
Osnabrücker Land 2016