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Landesentscheid „Schüler lesen Platt“

Landesentscheid Schüler lesen PlattChristin Büscher vom Gymnasium Bersenbrück war beim Landesentscheid „Schüler lesen Platt“ in Oldenburg dabei

 

 

Beim Landesentscheid „Schüler lesen Platt“ im ehemaligen Landtag in Oldenburg war eine Gruppe aus dem Altkreis Bersenbrück mit der Bezirkssiegerin Christin Büscher (mit Urkunde) vom Gymnasium Bersenbrück dabei.
   Foto: Kreissparkasse Bersenbrück

Zum 19. Mal  wurde der Landeswettbewerb „Schüler lesen Platt“ der Niedersächsischen Sparkassenstiftung durchgeführt, Austragungsort war der ehemalige Oldenburgische Landtag in Oldenburg. An dieser Veranstaltung nahmen die Sieger der Altersgruppen aus den sechs Regionen Niedersachsens, Südhannover-Braunschweig, Lüneburg, Stade, Bersenbrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Oldenburg und Ostfriesland teil. In der Altersgruppe D, 7./8. Schuljahr, war Christin Büscher vom Gymnasium Bersenbrück, die beim Bezirksentscheid in Meppen den ersten Platz belegt hatte, beim Landesentscheid dabei. Auch wenn sie nicht einen vorderen Platz belegen konnte, vertrat sie die Region in hervorragender Weise. Als Jury-Mitglied beim Entscheid in Oldenburg war der Vorsitzende des Kreisheimatbundes, Franz Buitmann, vertreten, von der Marketing-Abteilung der Kreissparkasse Bersenbrück begleitete Axel Clausing die Bersenbrücker Gruppe. Auf der Ebene des Altkreises Bersenbrück wird der Wettbewerb von der Kreissparkasse Bersenbrück und dem Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB) durchgeführt.

Für die musikalische Umrahmung in Oldenburg sorgte die Gruppe „Papperlaplatt“ mit originellen plattdeutschen Stücken. Michael Heinrich Schormann von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung betonte, der Wettbewerb trage sehr dazu bei, das wichtige Kulturgut Plattdeutsch zu pflegen und zu erhalten. Roland Henke vom Niedersächsischen Kultusministerium verwies auf die Möglichkeiten des Schulgesetzes mit dem Erlass „Die Region im Unterricht“, die plattdeutsche Sprache im Unterricht zu pflegen, es komme hier auf die Bereitschaft dazu vor Ort an. Zur Unterstützung der Lehrkräfte stünden sicher die örtlichen Gruppen wie Heimatvereine zur Verfügung.

Beim Wettbewerb in Oldenburg zeigte sich wieder die Vielfalt der örtlichen Dialekte im Plattdeutschen, gerade diese Tatsache, so waren sich alle einig, mache die Sprache so spannend und interessant.