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Plattdeutscher Frühschoppen

Gewinner des plattdeutschen Autorenwettstreites wurden beim Plattdeutschen Frühschoppen ausgezeichnet

bn Osnabrück Auf der 309. Veranstaltung des Plattdeutschen Frühschoppens in der Cafeteria der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück in Sutthausen, veranstaltet vom „Plattfoss“, dem Plattdeutschen Förderkreis in der Region Osnabrück, wurden die Gewinner des plattdeutschen Autorenwettstreits 2015 geehrt. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit dem Motto „Loat Ju wat in de Möite seihn: Us feine Platt“  vom Strüvel-Duo mit Winfried Eggert und Gerd Strüvel mit gemeinsam gesungenen plattdeutschen Liedern.

Plattdeutscher AutorenwettstreitAuf dem Plattdeutschen Frühschoppen  des „Plattfoss“ in Sutthausen wurden die Gewinner des diesjährigen plattdeutschen Autorenwettbewerbs geehrt.  Foto: Agatha Buitmann

Sophie Krömker betonte in ihrer Begrüßung, inzwischen 25 Jahre sorge „Plattfoss“ dafür, dass die plattdeutsche Sprache in der Region Osnabrück gepflegt werde, dieses Jubiläum solle mit gefeiert werden. Moderiert wurde die Auszeichnung der Autorenwettstreit-Gewinner von der Vorsitzenden des „Plattfoss“, Elisabeth Benne, und dem Jury-Mitglied Helmut Broxtermann, natürlich in Plattdeutsch. Benne teilte mit, dass in der Kategorie „Aule Fösse“ neun Autorinnen und Autoren ihre Beiträge einschickten, bei den „Jungen Fössen“ seien es sechs gewesen. Aufgabe des „Plattfoss“ sei es, alle bisherigen Bemühungen der plattdeutsch schreibenden Autoren sowie alle interessierten Bürger bei der Förderung des Plattdeutschen zu unterstützen. Der Autorenwettbewerb biete den Anreiz zu schreiben und sich einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Jeder Teilnehmer dürfe bis zu drei Beiträge einsenden mit bis zu 20 Schreibmaschinenseiten. Es dürften nur unveröffentlichte Beiträge eingereicht werden, die bisher noch nicht in Druckform erschienen sind. Einsendeschluss sei jeweils der 31. Mai des Jahres, eine Jury ermittele die Preisträger. Benne dankte den Jury-Mitgliedern, die auch in diesem Jahr keine leichte Aufgabe hatten. Zur Jury gehören Liesel Fischer, Belm, Carla Markus, Bersenbrück, Anna Rethschulte, Osnabrück, Franz Buitmann, Bersenbrück, und Helmut Broxtermann, Osnabrück.

Gespannt warteten dann die überaus zahlreichen Besucher auf die Vorträge der einzelnen Gewinner. Den ersten Preis bei den „Aulen Fössen“ erhielt Karla Bunje, Bissendorf, sie las die Geschichte „ Hebbt se an vogahne Tieten dacht?“. Der zweite Preis ging an Heinrich Siefer, Cloppenburg, für „Klöör Klang“, den dritten Preis errang Maria von Höfen, Lohne, mit „Kien Joahrstied“ zusammen mit Helga Hürkamp, Lohne, und der Geschichte „Tüsken Hiermel un Ern“.

Bei den „Jungen Fössen“ gewann Elisabeth Friedrich, Hagen a. T. W., den ersten Preis mit der Geschichte „Wellness Dage“. Der zweite Preis ging an Walter Bussmann, Melle, mit „Miene Schoaljohrden“. Dritter Sieger wurde Friedrich Busse, Löhne, mit der Geschichte  „Peepers Korl un sein Rüin“. Einen Buchpreis als Anerkennung erhielt der junge Autor Markus Bockholt, Wallenhost, für „De Fiärkenwagenfoahrt“.

„Plattfoss“-Vorsitzende Benne übereichte zusammen mit Sophie Krömker Urkunden und Preise und rief dazu auf, sich weiter am Wettbewerb zu beteiligen. Ein Dankeschön und ein Präsent erhielten auch alle, die jeweils bei der Organisation des Frühschoppens helfen.

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Kurzbeschreibung

Das neue Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land  hat als Schwerpunktthema den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel im Osnabrücker Land seit dem 19. Jahrhundert.

 Strukturwandel im
19./20. Jahrhundert in Landwirtschaft, Handwerk, Gesellschaft

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