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KHBB Studienfahrt - 2015

Studienfahrt 15 KHBBDie Dreiecksburg Wewelsburg, das über 1200jährige Paderborn  sowie Schloss Neuhaus waren spannende Ziele der Studienfahrt des Kreisheimatbundes Bersenbrück

 

 

 

Auf der Studienfahrt des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB) wurde auch das Schloss Neuhaus bei Paderborn besichtigt.      Foto: Franz Buitmann

bn Altkreis Bersenbrück Die diesjährige traditionelle Studienfahrt des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB) führte mit fast 50 Teilnehmern unter der Leitung der Vorstandsmitglieder Franz Buitmann und Heinz Böning zur Dreiecksburg Wewelsburg, in das über 1200jährige Paderborn sowie zum Schloss Neuhaus. KHBB- Vorsitzender Buitmann wies zu Beginn der Fahrt darauf hin, dass die diesjährige Studienfahrt die 56. Tour sei, die erste habe im Jahre 1960 stattgefunden, Paderborn habe der KHBB bereits 1968 und 1994 angesteuert, inzwischen habe sich aber sicher viel verändert, so dass eine weitere Fahrt mit diesem Ziel ganz bestimmt Sinn mache. Die Fahrtteilnehmer konnten dies am Ende des Tages voll und ganz bestätigen.

Erstes Ziel der Studienfahrt war die Dreiecksburg Wewelsburg, die in den Jahren von 1603 bis 1609 im Stil der Weserrenaissance als Nebenresidenz der Paderborner Fürstbischöfe erbaut wurde und über dem Almetal liegt. Sie erhebt sich hoch auf einem Bergsporn im Ortsteil Wewelsburg der Stadt Büren im Kreis Paderborn. In den Jahren 1933 bis 1945 wollte Heinrich Himmler, Reichsführer SS, die Wewelsburg zu einer zentralen Versammlungsstätte der SS ausbauen, hier sollte ein ideologisches Zentrum der SS entstehen. Für den geplanten Ausbau wurde vor Ort ein Konzentrationslager errichtet, mindestens 1285 Häftlinge starben infolge der Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie aufgrund von Schikanen der SS-Wachmannschaft.

Die Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ im ehemaligen Wachgebäude bettet die Geschichte der lokalen SS-Aktivitäten  und des hiesigen Konzentrationslagers in eine überregionale Gesamtdarstellung ein. Insofern erinnerte die Studienfahrt 70 Jahre nach Kriegsende an diese leidvolle Zeit. Heute befindet sich in der Wewelsburg neben einer beliebten Jugendherberge und einem Cafe-Restaurant das Kreismuseum Wewelsburg mit zwei Abteilungen: Das „Historische Museum des Hochstifts Paderborn“ gibt einen Überblick über die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Aufhebung des Fürstbistums 1802, die „Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 – 1945“ befindet ich im ehemaligen SS-Wachgebäude am Burgvorplatz.

Die Geschichte des Paderborner Landes wird im Historischen Museum von der Steinzeit bis zur Säkularisation 1802 mit seltenen Exponaten und Inszenierungen erlebnisorientiert nachgezeichnet. Vom Leben der Geistlichkeit über den Adel bis hin zu den Armen und außerständischen Schichten zieht sich der inhaltliche Bogen der 29 Ausstellungsräume in der Wewelsburg.  Auf der Studienfahrt wurden zwei Gruppen gebildet, nach Wunsch konnten die zwei Abteilungen unter Führung besichtigt werden. Nach der Führung erfolgte das Mittagessen im Restaurant neben der Burganlage.

Nach dem Mittagessen wurde ebenfalls in zwei Gruppen die Stadt Paderborn besichtigt, dessen geschriebene Geschichte mit Karl dem Großen beginnt, der 777 im Zuge seiner Eroberung des Sachsenlandes in unmittelbarer Nähe der Paderquellen eine Burg errichten ließ. Der wohlhabende Bischof Meinwerk, verwandt mit Heinrich II., ließ im 11. Jahrhundert an seinem Paderborner Sitz etliche große Bauten errichten: einen neuen Dom, das Kloster Abdinghof, das Busdorfstift, die Bartholomäus-Kapelle, eine größere Königshalle und einen Bischofspalast, die Stadtführung ging darauf ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem die Stadt stark zerstört wurde, hat sich die Stadt zu einem der wichtigsten westfälischen Industriestandorte entwickelt. Der frühere barocke Glanz der Stadt ist nach dem Wiederaufbau wieder in voller Pracht sichtbar. So erlebten die Studienfahrer den Paderborner Dom aus dem 13. Jahrhundert mit dem „Dreihasen-Fenster“ („Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei“), die Kaiserpfalz mit Grundmauern aus der Zeit Kaiser Heinrich II., die Bartholomäuskapelle seit 1963 im ursprünglichen Zustand wieder hergestellt und die Marktkirche als ehemalige Jesuitenkirche mit dem goldgeschmückten barocken Hochaltar. In diesem Jahr war die Stadt übrigens Gastgeber des 115. Deutschen Wandertages. 

Nach der Führung bestand Gelegenheit, die Stadt weiter auf eigene Faust zu erkunden oder sich zu stärken. Vor der Rückfahrt wurde noch ein kurzer Abstecher zum Stadtteil Schloss Neuhaus gemacht, wo 1994 die Landesgartenschau stattfand. Das Schloss ist die ehemalige Residenz der Paderborner Fürstbischöfe, es gilt als das bedeutendste Frühwerk der Weserrenaissance in diesem Raum. An den Barockgarten schließt sich ein großer Schloss- und Auenpark an. Das Schloss selbst dient heute überwiegend als Schulgebäude.

KHBB unterwegs Studienfahrt 14in den Niederlanden

2014

Zum Jahresprogramm des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB) gehört die Studienfahrt. Ziele waren in diesem Jahr die Städte Groningen und Appingedam in den Niederlanden sowie Aschendorf im Emsland. Die Nachfrage für diese Reise war so groß, dass zwei Busse eingesetzt werden mussten, die Leitung lag in den Händen der Vorstandsmitglieder Heinrich Böning und Franz Buitmann. Bereits auf dem Hinweg erläuterten die beiden Leiter den Gästen einige Besonderheiten links und rechts am Wege – angefangen vom Geestrücken bis Bourtanger Moor. In Groningen erkundeten die Reisenden in vier Gruppen die Universitätsstadt mit ihren 209 000 Einwohnern. Die Stadtführungen endeten am auf einer Gracht liegenden „Pfannkuchenschiff“. Ein weiteres Ziel war die zweite mittelalterliche Stadt der Provinz, Appingedam, die 1327 die Stadtrechte erhielt. Foto: KHBB

2013

In die „Soester Fehde“ geraten
Heimatfreunde auf Studienfahrt in Westfalen

Studiefahrt 13Stadtführerin Elisabeth Rütting stellte Soest mit einem Modell vor. Foto: F. Buitmann

 bn Altkreis Bersenbrück. Die 54. Studienfahrt des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB) führte unter Leitung von Franz Buitmann und Heinz Böning in die Hansestadt Soest, zur Drüggelter Kapelle, zum Möhnesee und zum Schloss Nordkirchen. 47 Heimatfreunde nahmen teil.
In Soest wurden vergangene Jahrhunderte lebendig in den engen Gassen und Winkeln, die die Stadt prägen. Fachwerkzeilen und romantische Gässchen prägen den Stadtkern. Der Wall mit seinen Gräben, den Gräften, ist zu zwei Dritteln erhalten.
Nach der Führung hatten die Heimatfreunde noch Gelegenheit, die „Soester Fehde“ zu besuchen. Hier wird das Mittelalter lebendig mit einem nachgestellten Sturm auf die Stadt.
Von dort aus ging es zur Drüggelter Kapelle in der Gemeinde Möhnesee im Sauerland. Eine Kaffeepause wurde an der Sperrmauer des Möhnesees eingelegt.
Auf der Rückfahrt wurde das Schloss Nordkirchen besichtigt, das „westfälische Versailles“. Mit den Planungen wurde 1697 der Architekt Gottfried Laurenz Pictorius beauftragt. 1903 kaufte der Herzog Engelbert von Arenberg das Schloss. Im Jahre 1958 erwarb es das Land Nordrhein-Westfalen.

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Kurzbeschreibung

Das neue Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land  hat als Schwerpunktthema den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel im Osnabrücker Land seit dem 19. Jahrhundert.

 Strukturwandel im
19./20. Jahrhundert in Landwirtschaft, Handwerk, Gesellschaft

2016-002

Hof-und Familiengeschichte
Heimat-Jahrbuch
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