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Mehr als 30 Denkmäler öffnen Sonntag - 2015
Tag des offenen Denkmals – Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ Mühle Lechtingen

 pm/ra/rll  Osnabrück.  Am Tag des offenen Denkmals am 13. September öffnen wieder zahlreiche Gebäude in Stadt und Landkreis Osnabrück ihre Türen für Besucher. In diesem Jahr lautet das Motto „Handwerk, Technik, Industrie“. Die zentrale Eröffnungsfeier im Osnabrücker Land zum Tag des offenen Denkmals findet auf Einladung der Heimatbünde Osnabrücker Land und Bersenbrück im Museum Industriekultur Osnabrück statt. 
 Ziel des Tages des offenen Denkmals mit mehr als 30 historischen Stätten allein im Osnabrücker Land ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. Dazu gehört nach Angaben des Landkreises Osnabrück auch der Buschhoff-Dreschkasten in Bad Essen. In den 1950er-Jahren erbaut, wurde er zum Dreschen von Getreide eingesetzt. Durch ein Schwungrad, das mit einem Riemen an einem Traktor befestigt ist, wird der Dreschkasten angetrieben. Der Dreschkasten ist von 13 bis 18 Uhr geöffnet, Führungen werden nach Bedarf angeboten. Besonders interessant für kleine und große Besucher ist das Vorführen des traditionellen Abdreschens durch die Hüseder Dreschgemeinschaft.
Zu bewundern ist auch der Brunnenschacht mit Solequelle und Gedenkstein in Bad Rothenfelde. 1724 war er der Grundstein für die Ortsentwicklung zum heutigen Heilbad. Die Hauptaufgabe bestand in der Versorgung der Gradierwerke zur Salzgewinnung. Von 15 bis 17 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen.
In Badbergen steht die im Jahre 1785 erbaute „Everdings Mühle“ mit drei Mahlgängen, von denen einer elektrisch betrieben ist. Sie wurde 2005 komplett restauriert. Im ehemaligen Mehllager befindet sich ein historisch eingerichtetes Mühlencafé. Die Mühle ist von 11 bis 18 Uhr zu besichtigen, stündlich finden Führungen statt.
Eine Mühle im klassischen Sinne ist die Windmühle in Wallenhorst-Lechtingen. Diese Turmwindmühle stammt aus dem Jahr 1887. Der Großteil des Gebäudes wurde restauriert. Am Tag des offenen Denkmals ist die Windmühle von 10 bis 18 Uhr geöffnet,  Führungen werden nach  Bedarf angeboten, und bei ausreichendem Wind werden Mahlvorführungen gezeigt .

 

Ein farbenfroher Tag auf Gut SögelnSögeln 2014

Zentrale Landkreis-Veranstaltung zum
      „Tag des offenen Denkmals“
     mit Führungen und Vorträgen

Von Holger Schulze – Quelle Bersenbrücker Kreisblatt

Von erhöhter Warte aus musste sich Gisela von Bock und Polach
(rechts im Bild auf einer Mauer) dem großen Publikum verständlich
 machen, das ihrer Führung durch das Außengelände von Gut Sögeln
folgte. Foto: Holger Schulze

Sögeln. Rund 70 Gäste haben sich am Sonntagvormittag in der Scheune auf Gut Sögeln eingefunden, um dort die zentrale Eröffnungsfeier zum „Tag des offenen Denkmals“ im Landkreis zu begleiten.

Nach einer musikalischen Eröffnung durch die Jagdhornbläser des Hegerings Bramsche begrüßte Franz Buitmann als Vorsitzender des Kreisheimatbundes Bersenbrück, der in diesem Jahr als Hauptveranstalter, neben dem Heimatbund Osnabrücker Land und dem Landkreis, für die Ausrichtung der Eröffnungsfeier zuständig war, die Gäste.

Das rege Interesse an der Eröffnungsfeier war für Buitmann ein Beleg dafür, „dass Gut Sögeln ein Ort ist, der normalerweise so nicht aufgesucht werden kann, und deshalb viele Menschen diese Gelegenheit nutzen, diesen Ort einmal kennenzulernen“. Ferner stellte Buitmann das Generalthema des diesjährigen „Tages des offenen Denkmals“ vor: die Farbe.

Farbe als Thema

„Der Tag des offenen Denkmals ist immer wieder eine  Möglichkeit, auf Themen hin zuweisen, auf die man sonst nicht kommt“, so Buitmann. „Die Wahrnehmung unserer Umwelt wird ganz wesentlich durch die farbliche Erscheinung und die Lichtverhältnisse geprägt. Seit Urzeiten ist die farbliche Gestaltung unserer Umwelt eine zentrale Ausdrucksform. Sie sind für den Betrachter Ausdruck der gegenwärtigen Lebenseinstellung. Der heutige Tag widmet sich daher mit dem Thema Farbe einer wesentlichen Ausdrucksform“, erklärte Buitmann weiter.

Irmgard Hölscher, mit dem Heimatverein Sögeln ein weiterer Gastgeber der Veranstaltung, erinnerte an einige eigene Erlebnisse aus ihrer Jugend im direkten Kontakt mit Gut Sögeln. Die Ernten mit Pferdewagen und Heugabel oder die Pausen im Schatten des Kastanienbaumes zählten zu diesen Erlebnissen.

Nach weiteren Grußworten stellte Gisela von Bock und Polach ihr denkmalgeschütztes Anwesen vor. Ihre „Dankbarkeit für jeden Hof, der in seinem Formbestand erhalten bleibt“, brachte sie am Beginn ihres Vortrags zum Ausdruck. Das Gut selbst schilderte sie zunächst vom äußeren Areal her kommend in seinem Umfang und den  Bezügen zu den angrenzenden Liegenschaften. „Mittelalterliche Strukturen“ seien dort vorzufinden, deren Wegeführung sich an den im 18. Jahrhundert vorgefundenen Gegebenheiten orientierte und auch nicht verändert wurde.

Veränderungen in der Bewirtschaftungsweise des landwirtschaftlichen Betriebes machten später die Anlage einer Drainage notwendig, die nach Ansicht von von Bock und Polach letztlich zur Überlebensfähigkeit des Hofes maßgeblich beitrug.

Weiterentwickelt wurde der Hof durch den Neubau des Hauptgebäudes gegen Ende des 18. Jahrhunderts.

Ein Einblick in die Erhaltungsmöglichkeiten von landwirtschaftlichen Gebäuden, deren eigentliche Nutzungen inzwischen weggefallen sind, rundete die Vorstellung des Anwesens ab. Gisela von Bock und Polach machte dies anhand der Scheune deutlich. Heute ist das ehemalige Kartoffellager nach der Sanierung ein selten und nur für ruhige Veranstaltungen genutzter Raum, umgeben von einer Mietwohnungseinheit und einem kleinen Hotel.

Weitere Details über Gut Sögeln erfuhr die gegen Mittag auf rund 200 Besucher angewachsene Gruppe bei einer Führung durch das Außengelände. Ein Vortrag am Nachmittag zum Thema „Vom barocken Garten zur englischen Gartenkultur“ beschloss die Reihe der offiziellen Veranstaltungen auf Gut Sögeln im Rahmen des diesjährigen „Tags des offenen Denkmals“.

 

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Kurzbeschreibung

Das neue Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land  hat als Schwerpunktthema den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel im Osnabrücker Land seit dem 19. Jahrhundert.

 Strukturwandel im
19./20. Jahrhundert in Landwirtschaft, Handwerk, Gesellschaft

2016-002

Hof-und Familiengeschichte
Heimat-Jahrbuch
Osnabrücker Land 2016