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Neues Studio bietet viele Möglichkeiten

Vorstand des Kreisheimatbundes besuchte Markus Kusches „Kulturfabrik”

Tonstudio

Markus Kusche (links) informierte den Vorstand des KHBB über die Arbeit der Kulturfabrik Fürstenau. Foto: Erika Schwietert

jesc Fürstenau. Zu den vielfältigen  Aufgaben des Kreisheimatbundes Bersenbrück gehört auch die Pflege und  Dokumentation der heimischen Mundart, des Plattdeutschen. Derzeit  entsteht deshalb die vierte CD der Reihe ”Lustern un Schmüstern” mit dem Titel Freujoahr”. Sie enthält Beiträge in plattdeutscher Sprache.  Lieder der Gehrder Beekenquakers runden die CD ab.

Über die Arbeit im Tonstudio informierte sich  jüngst der Vorstand des Kreisheimatbundes Bersenbrück mit seinem  Vorsitzenden Franz Buitmann an der Spitze. Studioleiter Markus Kusche  hieß die Heimatfreunde in seinem neuen Studio an der  Konrad-Adenauer-Straße willkommen und stellte die Kulturfabrik” vor.

Nach kleinen Anfängen in den Räumen  der ehemaligen MAF, jetzt cdVet, war es erforderlich geworden, sich ein  neues Domizil zu suchen. Mobilitätseingeschränkte Personen hatten das  alte Studio, das überdies zu klein geworden war, nicht oder nur mit Mühe erreichen können. Auch die Technik musste optimiert werden.

In den Räumen des ehemaligen  Getränkehandels Hunecke fand Markus Kusche schließlich für ein Studio  geeignete Räume. Und dann ging er an die Arbeit. Wände, die Decke und  der Fußboden wurden gedämmt und dabei akustisch entkoppelt. Weiterhin  wurden ein Regieraum und eine Kabine für Sprachaufnahmen eingerichtet.  Die Mikrofonierung aus der Decke heraus verhinderte Kabelsalat.

Für Aufnahmen stehen verschiedene  Instrumente, darunter ein Flügel, Schlagzeug und Gitarren zur Verfügung. Der Entspannung dient eine gemütliche Bar mit Sitzgelegenheiten.

Markus Kusche, der selbst einen Chor leitet und Musikunterricht erteilt, hat sich mit dem Studio einen Traum erfüllt.

Er gibt insbesondere auch jungen  Künstlern die Möglichkeit, ihre Produkte aufzunehmen, und unterstützt  sie nach Kräften, weil er weiß, wie schwer aller Anfang sein kann.